Obwohl schon seit etwa Mitte des 19.
Jahrhunderts erfolgreich als Zahnfüllungmaterial
eingesetzt, zeichnet sich ein Trend weg vom Amalgam ab.
Dies ist neben nachgewiesenen höheren
Quecksilberbelastungen und sehr selten auftretenden
Amalgamallergien bei Amalgamfüllungsträgern nicht
zuletzt auch auf die Tatsache zurückzuführen, daß
alternative Füllungsmaterialien von der Dentalindustrie
angeboten werden, beispielsweise Gold- oder
Keramikfüllungen und Compositefüllungen. Letztere
stellen die preisgünstigste Amalgamalternative dar,
mußten aber bisher wegen ihrer mangelnden Festigkeit
kritisch beurteilt werden. Mit der Vorstellung neuer
Composites in den letzten Jahren wurde jedoch auch dieses
Problem beseitigt.
Ein
Austausch von Amalgamfüllungen gestaltet sich nicht
problematisch, jedoch sollte er zumindest bei
Komplettsanierungen mit einer Entgiftungstherapie
verbunden sein.
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| Amalgamfüllung |
Compositefüllung |
Keramikfüllung |
Goldfüllung |
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